Ein halbes Jahr ist um

Mehr als ein halbes Jahr sind wir nun schon auf Fuerteventura.
die Hitze ist überstanden. Das war meine größte Sorge, ich bin ja gar nicht so der Hitze-Fan, deshalb waren die Kanaren mit ihrem ewigen Frühling ja meine erste Wahl 🙂

Es ist aushaltbar hier, auch im Sommer, bei täglichen 28 Grad und gelegentlichen 38 🙂 Wasser von außen gibts überall in ausrechender Menge und am Strand geht immer ein kühles, erfrischendes Lüftchen. Meine persönlöich größte hürde- die Temperatur und das Klima – sind dem Ort entsprechend paradiesisch

Ihr merkt schon… Fuerte rockt noch immer 🙂

Auch wenns an anderer Stelle kriselt, ein paar von Euch haben es ja zu meinem Leidwesen mitbekommen, weil Dinge nach außen getragen wurden, die da eigentlich nichts zu suchen hatten und ich mich genötigt sah, mal kurz etwas klar zu stellen und Luft abzulassen.

Also selbst wenn das Privatleben ein bisschen suckt derzeit: Hier ist immer noch das Paradies.

Ich war beinahe vier Wochen in Deutschland im Juli und ich hab die Insel vermisst. Vor allem den kanarischen Lifestyle… die entspannten Menschen hier… hier ist niemand gestresst, genervt, laut oder am streiten… oder man bekommt es einfach nicht mit. die Sonne, die viele Sonne macht einfach gute Laune, auch wenn man arbeiten muss, es durchaus auch hier Familienstreits gibt (nicht nur bei uns :p), es die gleichen Sorgen, Probleme und das gleiche Leid gibt wie überall: Hier ist Ärger einfach kleiner, leichter und unbedeutender…

Und ich liebe meine Insel immer noch. Auch wenn sie jetzt noch karger ist, als im Frühjahr, ich liebe die Farben hier.. es ist so inspirierend, dass ich nach langer Zeit meine Kamera mal wieder ausgepackt hab (also die „Gute“, nicht nur die vom Handy, die normalerweise die Fotos macht, die ich Euch zeige) und erstmal alles fotografierte, was mir vor die Linse kam.. ja, das ist hier in erster Linie der Atlantik. Oder Sand. Oder Menschen. Mit Atlantik oder Sand im Hintergrund…
Und Sonnenuntergänge… was liebe ich die Sonnenuntergänge hier…
Egal auf welcher Seite der Insel, ob die Westseite, auf der die Sonne in den Atlantik zischt, oder die Ostseite, die die untergehende Sonne in ein Meer aus Türkis und zartrosa taucht.. einfach herrlich!

Von der Westseite hab ich Euch ein paar Fotos mitgebracht. Genauer gesagt, von El Cotillo.
Einem der wundervollsten Orte auf der Insel:

3 thoughts on “Ein halbes Jahr ist um

  1. Hallo Katy
    Schön, dass ihr euch immer noch wohl und gut fühlt auf Feuerte! Ich fand auch deine Post und Gedanken zu unpässlichen Sachen gut und Mutmachend und vorbildlich. Weisst du, es gibt so viele Blogs, die sind schön und da ist immer heiter Sonnenschein. Wir leben in einer Gesellschaft in der es uns nur gut gehen soll, das andere verstecken wir. Wir haben eine Fassade, hinter welche niemand sehen soll. Diese Fassade kostet uns aber enorm viel Energie, Aufwand und auch Empathie. Das andere gehört auch zu uns und dem Leben auf Erden, die Frage ist nur; wie gehen wir damit um. Nur immer (oder überhaupt) Schimpfen ist sicher nicht „die“ Lösung, sich damit auseinander setzen, sich selber mit dem „Problem“ sehen und wahrnehmen find ich dagegen schon ein guter Weg.
    fühl dich umarmt (wenn du magst) Claudia
    Danke für die wunderschönen Bilder!

    1. Danke liebe Claudia 🙂 ja, es schien alles so rosarot. Dabei war unsere Reise doch irgendwie eher eine Flucht vor der Realität. Vor der Vergangenheit. Und ein Stück auch vor der Wahrheit. Dennoch war es das Beste, was ich hab tun können. Ich muss mich auch hier mit den Dämonen auseinandersetzen. Aber der räumliche Abstand zu der Vergangenheit hat dennoch geholfen. Und ich denke, ich bin auf einem guten Weg.

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