Der erste Reinfall

Nun Sitz ich hier, und bin beinahe ein wenig sprachlos. Aber nur beinahe….

Da sitzen wir vorhin auf dem Balkon, klingelt es an der Tür, und der Hausverwalter steht davor. Wir müssen sofort aus dem Apartment raus, der Besitzer möchte keine Hunde. Wie schnell wir packen können?

Ääähm.. aber wir haben doch extra ein Apartment gebucht, in dem Tiere erlaubt sind? Sofort??

Und in der Tat, wir mussten sofort packen und wurden aus der Wohnung komplimentiert. Man hat uns zwar ne Ersatzwohnung angeboten, aber die ist winzig, da bekommen wir gar nicht alles unter! Außerdem hat sie weder einen Aufzug (was bedeutet, dass wir abends um 10 unseren ganzen Kram, und das ist einiges, drei Stockwerke hochbuckeln mussten) noch eine Waschmaschine. Nun sitzen wir hier, mit ner Menge Dreckwäsche, einer Ladung nasser Wäsche und einem Bett, dass für zwei Leute viel zu klein ist.  Dafür haben wir auf der Terrasse freien Blick zum Atlantik.

Ein bisschen angesäuert bin ich schon. Hab eben mal den Vermieter der Etablissements angemailt und meinen Ärger kundgetan. Was hat der für ein Glück, dass ich Englisch nicht gut genug beherrsche, um schimpfen zu können! :p So bekam er nur ein: i am shocked! Und ein: Thats not the right way, how to treat guests!

Ganz ehrlich? Ich hab von Teneriffa grade ein bisschen die Schnauze voll und freu mich, dass wir am Mittwoch weiterziehen.

Aber heut Mittag war schön! Hab auch ne Menge Fotos mitgebracht, aber die zu bearbeiten und euch zu zeigen hatte ich ja nun leider keine Zeit,

Nicht alles was glänzt….

… ist Gold.

Nach einer Woche Teneriffa und nach dem Verfliegen der anfänglichen Euphorie, stellen wir fest, Teneriffa ist noch nicht das Optimum für uns.

Die Tatsache, dass wir hier in einer Stadtwohnung sitzen, ohne Natur drumherum,  hat viel zu der Erkenntnis beigetragen. So ist man gezwungen, Teneriffa zu erleben. Draußen. Plätze zu finden, an denen man bleiben möchte. An denen man sich zu Hause fühlt. Teneriffa ist eine wunderschöne Insel, besonders der Norden hat es mir angetan. Aber was es hier eindeutig zu wenig gibt, ist Strand. Die wenigen Strände hier sind klein, sehr klein. Und selbst im Winter bei einer Temperatur, die mich zumindest lange Hosen tragen lässt, schon reichlich überfüllt. Was aber viel tragischer ist… wir haben noch nicht einen einzigen Strand oder anderen Ort) entdeckt, an dem wir unsere Kites fliegen könnten (es geht um kiten an Land, ich mit Trickdrachen, Torsten auch mit Matten und Boards).

Die Erkenntnis hat uns erstmal einen Dämpfer verpasst.

Aber das ist wohl das Los, wenn man 12 Jahre an der Ostsee gewohnt hat. Man ist strandmäßig mehr als verwöhnt.

Dennoch genießen wir die uns verbleibende Zeit auf Teneriffa, und werden nun auch in Anbetracht des momentan eher kühlen Wetters, mit wolkenverhangenem Himmel, einfach die typischen Touristenattraktionen besuchen.

Ich hoffe, euch auch in Zukunft wieder mehr Fotos zeigen zu können, ich hab zumindest schonmal die gute Kamera aus- und dann wieder eingepackt, auf Dauer gibt mir die Handyfotografie nicht, was ich möchte. Und ich fange es an zu vermissen, mit Blende und Licht spielen zu können.

Eigentlich wollten wir heute die Nordküste nochmal abfahren, da es sich aber immer mehr zuzieht, steht wohl der Loropark auf dem Programm. Mein Interesse hält sich in Grenzen, aber die Kinder können Fototouren nicht besonders viel abgewinnen, also brauchen wir ein abwechslungsreiches Programm. Wir sind da ja flexibel. 🙂

Edit… Männer *augenroll* Sohnemanns Kopf juckte, also hat Mann ihn gewaschen… jetzt. Dreads. Die gefühlt einen Tag zum Trocknen brauchen. Draußen ist kalt und windig. Tagesprogramm. Haken dran.. 🙂

Es wird also eher ein fauler Tag werden…..

 

Am Yachthafen in Marbella

Wow was für ein Aufgebot.  An Yachten ebenso, wie an Autos.  Und die Geschäfte erst! Die ganzen Luxusdesigner die ich sonst höchstens von Hörensagen und aus dem TV kenne, live und in Farbe. Pompös!

Aber definitiv nicht meine Welt… Das Angebot der netten jungen Frau vor dem Luxusbeautysalon, dass ich mit reinkommen und sie mir kostenlos irgend eine teure Creme zur Probe fürs Gesicht gibt, hab ich dann auch dankend abgelehnt. Die HandCreme mit echtem Gold drinnen,  reichte an Luxus völlig aus!  Aber gut ist die Creme.. Meine Hände sind nun sehr zart 🙂

Ein paar Schnappschüsse hab ich auch für euch

Dekadent!

In der Nebensaison zu verreisen ist cool. Man kommt sehr günstig an echt coole Ferienappartments. Unser jetziges war noch zusätzlich zum Nebensaisonpreis ein ausgewiesenes Booking.com Schnäppchen, und hat nicht mehr gekostet, als ein Hotelzimmer in einer der Bettenburgen.

Hier bleiben wir nun bis Freitag morgen, dann fahren wir zur Fähre…

Schaut mal, geil, oder?

Morgen mach ich euch noch Bilder von der Anlage 🙂

Buenos dias

Unser erster Morgen in Spanien und die Sonne lacht ???
Wir waren am Strand, haben an der Promenade einen ausgiebigen Spaziergang gemacht und nun halten wir es traditionell und machen Siesta 🙂
Hier sind es heute kuschelige 15 Grad, bei strahlendem Sonnenschein.
Wenn man aus dem hotelfenster schaut, sieht man eine tolle Finka (sowas könnten wir gut brauchen) und einen Orangenbaum. Herrlich!

die „Obbitze“ on Tour

Nun geht es los… noch ein Tag in Deutschland. Der Abreisetermin steht fest. Samstag früh geht es los.
Die Aufregung steigt langsam und es macht sich ein Kribbeln in der Magegegend breit.

Morgen noch Koffer packen, uns von allen verabschieden und dann…. Adios Kälte, Adios Stress, Adios höher schneller weiter…. Entschleunigung ist unser Zauberwort.